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Schimmel, der unsichtbare Mitbewohner

Vielleicht kennst du das: Du fühlst dich seit Monaten nicht wirklich fit. Müde, abgeschlagen, vielleicht häufig erkältet. Die Konzentration lässt nach, der Schlaf ist nicht erholsam, die Stimmung schwankt. Du warst beim Arzt, hast Blut abnehmen lassen und doch findet niemand etwas Konkretes. Vielleicht hast du auch Allergien entwickelt, die früher nicht da waren, oder dein Asthma hat sich verschlimmert. Es gibt eine Gefahr, an die in diesem Zusammenhang kaum jemand zuerst denkt: Schimmel.

Warum du genauer hinschauen solltest

Schimmel ist tückisch. Er muss nicht sichtbar sein, um zu wirken. Die wirklich gefährlichen Partikel, die sogenannten Mykotoxine, also Pilzgifte, sind unsichtbar. Sie schweben in der Raumluft, setzen sich auf Möbeln, Textilien und Kleidung ab und gelangen über die Atemwege in deinen Körper. Dort lagern sie sich bevorzugt im Fettgewebe an und damit auch im Gehirn. Das erklärt, warum Schimmelbelastung sich oft als neurologisches oder mentales Symptom zeigt: Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, depressive Verstimmungen, innere Unruhe, Schlafstörungen.

Was vielen nicht bewusst ist: Auch Diagnosen wie ADHS, chronische Erschöpfung, Autoimmunerkrankungen oder unerklärliche Allergien können in Zusammenhang mit einer Schimmelbelastung stehen.

Wo solltest du hinschauen?

Geh mit offenen Augen durch dein Zuhause und stelle dir diese Fragen ehrlich:

  • Gab es jemals einen Wasserschaden? Auch wenn er „behoben" wurde. Manchmal liegen 5, 10 oder 20 Jahre zwischen einem Wasserschaden und sichtbaren Folgen. Gibt es Stellen mit muffigem Geruch, besonders im Schlafzimmer, Bad, Keller oder hinter großen Möbelstücken? Hast du Verfärbungen oder Stockflecken an Wänden, Decken oder Silikonfugen?
  • Schau auch in versteckte Bereiche; hinter Schränken, unter Betten, in Schubladen, die selten geöffnet werden. Prüfe Fensterrahmen, besonders an der Innenseite. Hebe, wenn möglich, den Bodenbelag in einer Ecke an. Schimmel braucht nur zwei Dinge: Feuchtigkeit und Staub. Er gedeiht überall, auch auf Beton.
  • Ein weiterer Hinweis: Fühlst du dich im Urlaub oder bei längerer Abwesenheit von zu Hause besser? Treten Symptome bei dir oder deinen Familienmitgliedern in bestimmten Räumen verstärkt auf? Das sind ernst zu nehmende Signale.

Was du tun kannst

Bei Verdacht: Hole dir professionelle Hilfe. Ein zertifizierter Schimmelgutachter kann mit Spezialgeräten auch versteckte Belastungen aufspüren. Sichtbarer Schimmel ist häufig nur die Spitze des Eisbergs.

Wird Schimmel gefunden, ist eine fachgerechte Sanierung der wichtigste Schritt. Solange die Quelle nicht beseitigt ist, läuft jede andere Maßnahme ins Leere. Belastete Textilien, Matratzen und poröse Materialien sollten entsorgt werden. Sporen lassen sich nicht herauswaschen.

Parallel kannst du deinen Körper unterstützen; viel Wasser trinken, Bitterstoffe einbauen, industriell verarbeitete Lebensmittel reduzieren, Zucker und einfache Kohlenhydrate begrenzen (Pilze ernähren sich davon). Die ROOT-Produkte können wertvolle Begleiter sein: CLEAN SLATE, RESTORE und RELIVE GREENS unterstützen den Körper darin, das auszuleiten, was ihn belastet und wieder aufzubauen, was er braucht.

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ReLive Greens
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Ein Wort zum Schluss

Schimmel ist kein Tabuthema und keine persönliche Schwäche. Er kann jeden treffen, unabhängig von Sauberkeit oder Lebensstil. Hinschauen ist der erste, mutigste und wichtigste Schritt. Weitere Informationen dazu findest du in dem Schimmel-Vortrag von Priscilla Bucher.